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50-jähriges Jubiläum des WVV

  • Begrüßungsrede des Präsidenten

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Lewe, sehr geehrter Herr Präsident Schneeloch, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Volleyballfreundinnen und Volleyballfreunde, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

    50 Jahre alt geworden oder 50 Jahre jung geblieben. So kann man den heutigen Jubiläumstag sicher beschreiben. Denn unter einem Jubiläum (lateinisch annus jubilaeus – wörtlich übersetzt = Jubeljahr) versteht man eine Erinnerungsfeier bei der Wiederkehr eines besonderen Datums.

    Und dass bei einer solchen Feier nur klangvolle Töne zur Sprache kommen, dafür sorgt das Holzbläserquartett der Westfälischen Schule für Musik der Stadt Münster.

    Herzlichen Dank für Ihr Kommen!

    Und darum freue ich mich ganz besonders, und mit mir das ganze Präsidium, so viele vertraute Gesichter bei diesem Jubiläum begrüßen zu können.

    Ein besonderer Gruß geht an Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Lewe.

    Verbinden damit möchte ich den Dank, dass Sie trotz eines prallen Terminkalenders, dem WVV persönlich gratulieren wollen.

    Sie öffnen dem Sport in Münster und damit auch dem Volleyball viele Türen und sind der Garant, dass in Münster keine Sporthallenbenutzungsgebühren erhoben werden bzw. auf der Agenda stehen.

    Und dass der Ruf zum Jubiläum nach Münster nicht verhallte, unterstreicht das Kommen unseres sehr geschätzten Präsidenten des Landessportbundes und Vizepräsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, Herrn Walter Schneeloch. Lieber Walter, wir freuen uns über dein Kommen und sind sehr gespannt auf deine Festrede.

    Auch der Besuch des Generalsekretärs aus der Frankfurter Zentrale des Deutschen Volleyball – Verbandes zeigt, dass man unseren Geburtstag nicht vergessen hat. Herzlich willkommen, lieber Jörg Ziegler.

    Bei einem Jubiläum nimmt man es dem Redner der Begrüßungsansprache nicht übel, wenn er die namentliche Nennung von Ehrengästen etwas ausweitet, denn damit soll auch der Respekt und der Dank für ihre ehrenamtliche Leistung, teilweise über viele Jahre, gewürdigt werden.

    Aus dem Kreis der WVV-Repräsentanten sind das der Ehrenpräsident Alfred Berg, die Ehrenmitglieder Günter Panitz, Klaus-Dieter Remberg, Peter Guddat und Fritz Hacke.

Gestatten Sie mir zu Herrn Panitz noch einige Anmerkungen. Sie lieber Herr Panitz, sind im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann, sprich Volleyballfunktionär des WVV, der allerersten Stunde. Am Gründungstag 1961 wurden Sie zum Staffelleiter für den Bezirk Westfalen-Ost gewählt und haben bis 1975 im Präsidium maßgeblich die 1. Dekade des Volleyballs in NRW mitgestaltet. Und für die Geschichtsschreibung noch der Hinweis, dass wir Beide exakt vor 40 Jahren schon gemeinsam am Präsidiumstisch in Düsseldorf saßen. Sie als Pressewart und ich als 2 Vorsitzender.

Neben den Herren Berg und Remberg, die 4 bzw. 8 Jahre dem Verband vorgestanden haben, möchte ich die ehemaligen Vorsitzenden bzw. Präsidenten Fred Eisenberger, Peter Mehwald und Egon Baumgarten begrüßen. Bis auf Herrn Josef E. Harzheim, der den WVV bekanntlich von 1971 – 1977 sehr erfolgreich führte und leider krankheitsbedingt absagen musste, sind alle noch lebenden Präsidenten des WVV nach Münster gekommen. Das empfinde ich als Zeichen einer intakten „Familie“!

Last but noch least ein Willkommen an zwei weitere Persönlichkeiten des münsterschen Sports. An Jochen Temme, den Chef des 90.000 Mitglieder bzw. 197 Vereinen umfassenden Stadtsportbundes Münster, der aus seiner Affinität zum Volleyball keinen Hehl macht und den 31 Volleyballvereinen in Münster jegliche Unterstützung zukommen zu lässt.

Sowie Günter Schulze-Blasum, den 1. Vorsitzenden des Verein zur Förderung des Leistungssports Münster, der auch das Sportinternat am Volleyball – Bundesstützpunkt (Nachwuchs) in Münster betreut.

Ein Zeichen der vertrauensvollen Zusammenarbeit ist sicher auch, dass Herr Jürgen Wagner von der Firma volleyballdirekt.de, Herr Ralf Krolczyk von der Firma r + w sportmarketing und unser Steuerberater, Herr Thomas Haase,  heute hier sind.

Jetzt möchte ich mich an das Herz des WVV, an die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter und Amtsträger aus unserem großen Verbandsgebiet wenden. Sie und Ihre vielen Vorgänger im Amt, haben durch Ihren Einsatz unzähligen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geschaffen, dieses schöne Volleyballspiel zu lernen und dann zu spielen. Sie als Vorstand, Abteilungsleiter, Trainer, Schiedsrichter, Staffelleiter oder als Verbandsfunktionär waren immer zur Stelle, auf Sie konnte man bauen.

Dass der WVV über Jahrzehnte eine herausragende Rolle im Deutschen Volleyball-Verband spielt, wäre ohne Ihr Engagement wohl nicht möglich gewesen. Als Highlight aus der jüngeren Zeit seien die WM der Frauen 2002 in Münster, die Olympiaqualifikationen 2008 der Frauen in Halle/Westf. und der Männer in Düsseldorf erwähnt. Nicht zu vergessen, die jährlichen Pokalfinals der Männer und Frauen im Gerry Weber Stadion.

Bei dieser Erfolgsgeschichte darf nicht unerwähnt bleiben, dass sich der WVV und seine Vereine von Anfang an, national und international auch erfolgreich im noch jungen Beachvolleyball  präsentieren.

Der 50-jährige Geburtstag unseres WVV ist ein Schnittpunkt zwischen gestern und morgen, zwischen der Herkunft des Verbandes  und dem, was auf ihn zukommt. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr beeinflussen.

Aber die Zukunft liegt in unseren Händen. Und von diesen Händen sind viele heute hier.

Das stimmt mich optimistisch und froh.

Matthias Fell

 

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