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Beach-Schiedsrichterlizenzen

Voraussetzungen

  • Mindestalter 15 Jahre
  • Besitz der Beachlizenz (Spieler) oder Schiedsrichter Schein D (Halle)
  • Erfolgreiche Teilnahme an einem C-Beachschiedsrichter-Lehrgang
  • Kosten des Lehrgangs 20 Euro (nach SRO WVV)
  • Fortbildungspflicht alle 3 Jahre

Einsatzmöglichkeiten

  • B-Turnier der Landesverbände
  • A und A+ Turniere der Landesverbände
  • Beach Jugendmeisterschaften

Weiterbildung:

  • Nach 2 jährigem Besitz der C-Beachlizenz, Erfahrungen im Pfeifen auf Landesebene kannst du dich für einen weiteren B- Lehrgang anmelden.
  • Dieser wird im Rahmen des normalen B-Lehrgangs abgehalten. Nach erfolgreichem Abschluss gibt dieser dir die Möglichkeit dich für den A-Beachschein im DVV Bereich anzumelden (geht nur über die Beachschiedsrichterwart)

Ausbildung/ Ablauf

Der Lehrgang wird an einem Tag eines B- oder A-Turniers der WVV Serie abgehalten. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro (nach VSRO WVV).
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine umfassende Regelkenntnis bzgl. der Volleyballregeln und eine praktische Erfahrung im Beachbereich.


Der Lehrgang teilt sich in drei Abschnitte.

Zunächst wird ein theoretischer Vortrags- und Diskussionsteil durchgeführt, bei dem es darum geht, die Regeln des Beachvolleyballs genau zu besprechen – vor allen Dingen im Vergleich zu den Unterschieden aus der Halle.

Themen sind:

  • Spielequipment: Aufbau des Beachvolleyballcourts, der Netzanlage, Sand, Linien, Freifläche und das nötige Zubehör (Bälle, Kleidung)
  • Spielsystem: Teilnehmer mit ihren Rechten und Pflichten, Zählweise, Definition von Spielgewinn und Spielzuggewinn, Seitenwechsel, reguläre Pausen ...
  • Spieltechnik: grundlegende Techniken des Beachvolleyballs - Aufschlag, Abwehr, Zuspiel, Block Abgrenzung und mögliche Fehlerquellen
  • Unkorrektes Verhalten: Verzögerung und Unsportlichkeit, Definition, Tatbestände und nötige Sanktionen
  • Spielleitung: Auftreten, Verhalten ...

Die Punkte werden ausführlich besprochen. Fragen und Diskussionen der Teilnehmer sind dabei erwünscht. Je nach den Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer werden Schwerpunkte gesetzt.

Im zweiten praktischen Teil geht es zum ersten darum, sich Spiele anzusehen und besprochene Themen anhand von praktischen Vorbildern nachzuvollziehen bzw. eventuelle Unklarheiten im Gespräch zu beseitigen. Strittige Entscheidungen können diskutiert und die Technik der gespielten Bälle kommentiert werden. Der Ausbilder gibt dabei eine Leitlinie vor. Zum zweiten sollen alle Teilnehmer eigene praktische Erfahrungen beim Pfeifen machen. Unter Aufsicht bzw. Beobachtung leiten sie selbständig ein by Browse to Save">Spiel, welches von den anderen Teilnehmern und dem Ausbilder beobachtet wird. Die Spielsituationen und gemachten Erfahrungen werden im Plenum besprochen.

Kriterien, die für das Bestehen der C-Lizenz bei diese praktischen Prüfung wichtig sind:

  • Persönlichkeit: Auftreten beim Spiel, Verhalten gegenüber den Spielern, Ausstrahlung, Spielleitung
  • Handzeichen – deutlich und regelkonform, Stellungsspiel 2. SR
  • Technikbeurteilung – angemessen dem Spielniveau, konstant, regelkonform
  • Anzahl von Fehlentscheidungen
  • Teamfähigkeit: Zusammenarbeit mit dem 2. SR
  • Umgang mit außergewöhnlichen Situationen
  • Formalien: Ausstattung des Courts, Bespielbarkeit, Protokollführung, Zeitmanagment

Der dritte Teil besteht aus einer theoretischen Prüfung. hier müssen die Teilnehmer in einem Multiple Choice Test Fragen richtig beamtworten. Des weiteren werden Angaben im Spielberichtbogen eingetragen und überprüft. Die Schiedsrichterzeichen werden abgefragt und Spielsituationen beurteilt.

Ausbilder

Zur Zeit ist die Personaldecke der Ausbilder im Beachbereich in NRW noch recht dünn. Die Anforderungen an die Ausbilder und ihre Ausbildung ist daher schwer zu definieren.

Generell sollten jedoch die Ausbilder der Landesverbände fundierte Erfahrungen auf nationaler Ebene im eigenen Einsatz haben. Nur so können aktuelle Regelkenntnisse, korrekte Einschätzung der Techniken und eine fundierte Beurteilung der Spielleitungsfähigkeit gewährleistet werden.

Des Weiteren müssen die Ausbilder auch eine fundierte Fähigkeit im Vermitteln von Wissen aufweisen können, also aus dem Hallenbereich bereits in der Ausbildung von Schiedsrichtern tätig sein (min. eine Lehrbefähigung zur C-Ausbildung besitzen, bzw. vom Landesschiedsrichterwart oder Beachschiedsrichterwart vorgeschlagen werden).

Folgende Kriterien sollen zugrunde gelegt werden:

  • Beach-Schiedsrichter der nationalen Cup-Serie
  • Besitz einer Hallenvolleyballausbilderlizenz für Schiedsrichter
  • Empfehlung durch den Landes- bzw. Beachschiedsrichterwart
  • gelegentliche Einsätze auf der Landesebene zur besseren Einschätzung des regionalen Niveaus
 

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